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am 1. Oktober

Greifgasse für Menschen statt für Autos!

Andreas Fritsch - Wie aus einem gut beschatteten Autoabstellplatz ein attraktiver Freiraum für alle entstehen kann.

Bis zu 70 Jahre alte Rosskastanien

Die Greifgasse zwischen Geiselbergstraße und Sedlitzkygasse weist einen wunderschönen Bestand von 28 breitkronigen Rosskastanien auf, welche teilweise bis zu 70 Jahre alt sind. Der Grünzug stellt gleichzeitig eine Verbindung zwischen dem Herderpark und dem Enkplatz dar, welcher weiter bis in die Parkanlage Hutterergasse führt. Anstatt dieses urbane Naturjuwel voll der Bevölkerung zugänglich zu machen, wird es überwiegend als gut beschatteter Parkplatz genutzt.

Wir fordern daher, die Greifgasse für den KFZ-Verkehr komplett zu sperren und eine begrünte Fußgänger- und Spielzone auszugestalten, von der v.a. auch die SchülerInnen der benachbarten NMS Enkplatz profitieren. Durch die Ausgestaltung mit Sitzbänken, Tischen, Trinkbrunnen und Rasenflächen kann ein attraktiver Aufenthaltsraum entstehen. Wasserspiele tragen im Sommer zum Kampf gegen Hitzeinseln bei. Hier könnten sich AnrainerInnen erholen, hier könnten Kinder spielen, hier könnte man spazieren gehen oder FreundInnen treffen.

Der öffentliche Raum ist zu wertvoll, um nur Autos darauf abzustellen. Während des Ausbaus der Schule war die Greifgasse übrigens für ca. 2 Jahre gesperrt, ohne dass ein Verkehrschaos im Grätzl ausbrach. Es braucht daher den Mut und den Willen der politisch Verantwortlichen, um die Zukunft zu gestalten.