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am 31. Oktober 2017

Simmering sagt Ja zum Parkpickerl!

- Die Befragung ergab für die Zone A ein eindeutiges Ergebnis, welches ohne Verzögerung umgesetzt werden muss.

Klare Mehrheit in Zone A

Die Auszählung der Befragung, an der sich ungefähr die Hälfte der Stimmberechtigten beteiligt hatte, ergab eine klare Mehrheit für die Einführung des Parkpickerls in der Zone A. In den Außenzonen B und C, wo der Parkplatzdruck bisher nur stellenweise hoch war, konnte sich die Parkraumbewirtschaftung nicht durchsetzen.

Wir möchten uns bei allen Bewohner*innen bedanken, welche die Chancen der Veränderung gesehen haben und in den letzten Wochen ihre Stimme für mehr Platz und Lebensqualität in Simmering abgegeben haben.​ ​Gleichzeitig sehen wir es weiterhin als unsere Aufgabe an, auch diejenigen zu überzeugen, die mit Nein gestimmt haben.​

Die nächsten Schritte

Was bedeutet das Ergebnis nun in der Praxis? In der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung am 13. Dezember wird es einen Antrag zur Einführung der Parkraumbewirtschaftung in der Zone A geben. Wenn sich die anderen Parteien an das Ergebnis der Befragung halten, sollte eine stabile Mehrheit dafür sicher sein. Die tatsächliche Einführung des Parkpickerls wird dann noch ungefähr ein Jahr dauern, sodass voraussichtlich im Herbst 2018 der Start erfolgen kann. Offen ist noch die genaue Abgrenzung der Zone A. Bezirksvorsteher Stadler wollte sich im Vorfeld nicht genau festlegen, sondern dies abhängig von Anrainer*innenwünschen flexibel handhaben. Klar ist, dass Gebiete knapp außerhalb der Parkpickerlzone von Pendlerfahrzeugen am stärksten betroffen sein werden. Alle Infos zum Parkpickerl (z.B. Kosten, Gültigkeit, Ausnahmen) gibt es in unserem ​FAQ​​.

Kaiserebersdorf darf nicht vergessen werden

Im Gegensatz zu Favoriten, wo fast der gesamte Bezirk vom Parkpickerl erfasst ist, wird dies in Simmering vorläufig nur in den zentrumsnahen Teilen der Fall sein. Die Einführung des Parkpickerls in der Zone A wird jedoch Auswirkungen auf die benachbarten Gebiete wie rund um den Zentralfriedhof oder Kaiserebersdorf haben. Einerseits werden teilweise Bewohner*innnen aus der Pickerlzone ihre Autos dort abstellen, andererseits werden Pendler*innen und Tourist*innen dort parken. Wir erwarten uns vom Bezirksvorsteher, dass die Situation laufend evaluiert wird und bei Bedarf weitere Maßnahmen gesetzt werden.

Alle sollen vom Parkpickerl profitieren

Wichtig ist uns, dass nicht nur die Autofahrer*innen im Bezirk vom Parkpickerl profitieren, sondern auch Menschen, die zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit den Öffis unterwegs sind. Insbesondere verparkte Kreuzungen, Gehwege und Einfahrten sollen nicht länger der Normalfall sein. Die Grünen Simmering werden in den nächsten Monaten Ideen für mehr Lebensqualität im Bezirk vorstellen.​