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am 25. April

Ver­an­stalt­ungsreihe: „Drücken – Kürzen – Einsparen“

Patrick Zöchling - Menschen leben trotz Arbeit in Armut und als Lösung werden Sozialleistungen für Familien gekürzt und der Ruf nach flexiblen Arbeitszeiten immer lauter. Was also tun, gegen die neue soziale Kälte? Darüber wollen wir mit dir auf unserer Veranstaltungsreihe im Mai sprechen. Komm vorbei und erzähle uns, was du dazu denkst!

Über eine halbe Million Menschen werden mit Niedrigstlöhnen abgespeist und können trotz Arbeit von ihrem Einkommen nicht leben. Gleichzeitig schürt die FPÖ eine unwürdige Neiddebatte auf dem Rücken der Bezieher*innen der Mindestsicherung. Unter dem Vorwand der „Sanierung von Sozialbudgets“ will die ÖVP mit Unterstützung der SPÖ eine Solidarisierung mit den einkommensschwächsten Familien verhindern. Während mehr als 1,5 Millionen Menschen von Armut gefährdet sind, steigt der Druck am Arbeitsmarkt und die Rufe nach Arbeitszeitflexibilisierung werden immer lauter.

Diese rechtslastige und neoliberale Politik ist eine Gefahr für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, unsere gemeinsame Zukunft und die soziale Sicherheit! Wir stellen uns klar gegen ein Klima der sozialen Kälte und fordern einen Mindestlohn, von dem Du leben kannst, eine soziale Absicherung die den Namen verdient hat und Arbeitszeiten, die auch für Familien eine gemeinsame Zeit ermöglichen.

Darüber wollen wir mit dir im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe reden!

Arm trotz Arbeit? Warten auf den Mindestlohn.


​​Über 500.000 Menschen werden in Österreich für ihre Arbeit mit Niedrigstlöhnen abgespeist: Friseur*innen, Kellner*innen, Arbeitnehmer*innen im Tourismus usw. Dadurch rutschen Menschen und ihre Familien in die Armutsfalle, können am Arbeitsmarkt leichter unter Druck gesetzt werden und verlieren letztendlich Lebenschancen.

Bis Ende Juni sollen sich die Sozialpartner*innen auf einen Mindestlohn von zumindest € 1.500 brutto im Monat für 40-Wochenstunden einigen, wobei die Wirtschaftskammer schon jetzt auf die Abschaffung von Überstundenzuschlägen und Ähnlichem pocht.

Welche Folgen hätte der Mindestlohn und warum fordern die Grünen 1750 €? Darüber möchten wir mit dir diskutieren und laden dich herzlich zu unserer Veranstaltung ein:

Wann: Donnerstag, 04. Mai um 18:30 Uhr
Wo: Grünes Lokal, Gottschalkgasse 11 (U3 Enkplatz)

​​Mit Lukas Wurz, Arbeiterkammerrat und Sozialreferent der Grünen

Was ist dir soziale Sicherheit wert? Die Mindestsicherung und ihre Folgen!


​Die Bundesregierung war nicht in der Lage, eine gesetzliche Grundlage für eine österreichweite Mindestsicherung auf die Beine zu stellen. Die katastrophalen Folgen für die betroffenen Menschen zeigt sich jetzt durch Kürzungen und „Deckelungen“ in den einzelnen Bundesländern. Neben diesen existenzbedrohenden Maßnahmen, laufen Rot und Schwarz mit täglich neuen Vorschlägen zur Kürzung und Verschärfung von Sozialleistungen den Freiheitlichen hinterher. Aber was heißt es, wenn der Notfall eintritt und keine*r hilft? Wie wird sich in Zukunft die soziale Sicherheit gestalten, wenn Menschen weit unter der Armutsgrenze leben müssen? Und wie geht es jetzt in Wien weiter?

Wann: Donnerstag, 11. Mai um 18:30 Uhr
Wo: Grünes Lokal, Gottschalkgasse 11 (U3 Enkplatz)

Mit Birgit Hebein, Gemeinderätin und Sozialsprecherin der Wiener Grünen

Wie viel Flexibilität darf uns die Wirtschaft zumuten?

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​Was heißt Arbeitszeitflexibilisierung und was sind die Auswirkungen auf dein Leben? Wem gehört zukünftig deine Zeit und was machen Alleinerziehende mit ihrem Kind an 12- Stunden-Tagen? Können die Standpunkte von Arbeitnehmer*innen und Arbeitgeber*innen unter dem gemeinsamen Ziel einer ökologischen und solidarischen Zukunft miteinander verbunden werden?

Diese und weitere Fragen möchten wir mit dem Gewerkschafter Markus Koza und dem Vize-Präsidenten der Wirtschafstkammer, Hans Arnsenovic gemeinsam mit dir diskutieren.

Wann: Donnerstag, 18. Mai um 18:30 Uhr
Wo: Grünes Lokal, Gottschalkgasse 11 (U3 Enkplatz)