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am 16. März 2018

Beantwortung der Anfragen vom 13. Dezember 2017

Patrick Zöchling - Beantwortung der offen gebliebenen Anfragen von der Bezirksvertretungssitzung am 13. Dezember 2017. Hier kannst Du dich informieren.

Anfragen an den Bezirksvorsteher


Beantwortung der Anfrage "Panoramaweg und Schlachthausbahn"

In der Bezirksvertretungssitzung vom 13. Dezember 2017 stellten die Grünen Simmering eine Anfrage zum Panoramaweg und Schlachthausbahn​​.

Frau Stadträtin Ulli Sima kann diesbezüglich Folgendes mitteilen:

Für den Betrieb des Kraftwerksstandorts Simmering ist die gegenständliche Gleisanlage unverzichtbar. Über diese Gleisanlage erfolgt die Anlieferung betriebsnotwendiger Brennstoffe. Aus diesem Grund ist eine Nutzung als Fußgängerweg nicht möglich.

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Beantwortung der Anfrage "S7 und S80"

In der Bezirksvertretungssitzung vom 13. Dezember 2017 stellten die Grünen Simmering eine Anfrage zum S7 und S80​. Nun liegt vom Büro der Geschäftsgruppe Stadtentwicklung, Verkehr, Klimaschutz, Energieplanung und BürgerInnenbeteiligung folgende Stellungnahme vor.

Zum Fragenkomplex S7:

Die Trassenvergabe erfolgt durch die ÖBB Infrastruktur AG (Netzzugang) auf Anträge der Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVUs). Als Auftraggeber des EVU ÖBB Personenverkehr AG, in Vertretung der Länder Wien und Niederösterreich, war zudem der Verkehrsverbund Ostregion involviert. Aufgrund der Situation der unterschiedlichen Geschwindigkeiten der Angebote von Schnellbahn und CAT war bereits länger bekannt, dass ein reiner 15-Minuten-Takt der Schnellbahn kaum realisierbar ist, und zudem auch einzelne Stationen von den zusätzlichen Zügen nicht bedient werden können. Die exakte Ausprägung des Angebots wurde erst im Zuge der tiefgehenden Ausarbeitung im Zuge der Bestellung der Leistungen festgelegt. Nach Aussage des VOR wurden intensive Anstrengungen unternommen um das bestmögliche Ergebnis zu erreichen. Der Bereich Netzzugang der ÖBB Infra AG ist dabei an rechtliche (u.a. Gleichbehandlung von Unternehmen, offener Zugang) sowie interne (u.a. maximale Trassenbelegung für Fahrplanstabilität) Vorgaben gebunden und natürlich durch die Kapazität der vorhandenen lnfrastruktur.

​Hinsichtlich der Taktung des verdichteten Angebots auf der S7 kann festgestellt werden, dass unter den Bedingungen und im Vergleich zu ersten Entwürfen, ein gutes Ergebnis erreicht wurde. D¡e Bedingung der Stationen auf Wiener Stadtgebiet ist leider nicht vollständig zufriedenstellend. Im Zuge der Detailabstimmungen wurde ein Halt in der Station Kaiserebersdorf als am wichtigsten angesehen:

​ln der Nähe des Stadtrandes wird die Schnellbahn mit ihrer Charakteristik der raschen Überwindung großer Distanzen am stärksten benötigt. Kaiserebersdorf konnte als Halt aller S7 Züge realisiert werden. Selbstverständlich wurden Halte der S7 Verdichterzüge in den Stationen Geiselbergstraße und St. Marx ebenfalls vehement gefordert, konnten aber bei der Trassenzuweisung aufgrund der Auslastung der Strecke durch Züge unterschiedlicher Geschwindigkeit nicht abgebildet werden.

​Seitens der Stadtentwicklung Wien wird die Verbesserung des Schnellbahnangebotes, und damit auch die weitere Optimierung der S7 konsequent weiterverfolgt. Ein massiver lnfrastrukturausbau der Strecke ist gegenwärtig jedoch nicht vorgesehen. Unter dieser Voraussetzung ließe sich nach heutigem Wissensstand ein reiner 15-Minuten-Takt der S7 nur bei Abwesenheit des CAT realisieren. Abstimmungen auf hochrangiger Ebene ergaben, dass das Zusatzangebot des CAT gegenwärtig erwünscht ist. Die Lösungssuche konzentriert sich folglich auf Kompromissmöglichkeiten. Aus Sicht der Stadtentwicklung ist dabei die zusätzliche Bedienung der hochfrequentierten Stationen Geiselbergstraße und St. Marx mit 4 Zügen pro Stunde der nächste wesentliche Schritt. Mögliche Lösungsansätze hierzu reichen von geringfügig verlängerter Fahrzeit des CAT bis zu Optimierungen des Fahrzeugeinsatzes auf der Schnellbahn. Aufgrund der Fahrplanzusammenhänge mit dem System der Stammstrecke, das seit diesem Jahr auch von privaten EVUs beeinflusst wird, sind Änderungen jedoch sehr komplex.

​Die Ausweitung der S7 Verdichtung von der Hauptverkehrszeit auf den gesamten Tag sowie auch Wochenenden ist von der Verfügbarkeit von Finanzmitteln abhängig.

​Zum Fragenkomplex S80:

​Die strategische Perspektive sieht für die S80 einen Halbstundentakt mit dem Abschluss der Bauarbeiten am Marchegger Ast sowie einen Viertelstundentakt mit Realisierung des Ausbaus der Verbindungsbahn vor. Details einer Verbesserung des S80 Angebots zum Fahrplanwechsel im Dezember befinden sich in Abstimmung. Aufgrund der knappen Verfügbarkeit der Mittel, sowie neuen Herausforderungen im Zusammenhang mit der Trassenvergabe aufgrund des Eintritts privater EVU und Änderungen im Fern- und Regionalverkehr kann die Frage zum Angebot 2019 gegenwärtig noch nicht mit Sicherheit beantwortet werden. Dies betrifft sowohl das Angebot an Wochentagen als auch an Wochenenden.

​Das Haltestellenprovisorium Hausfeldstraße wird mit Fertigstellung des zweigleisigen Ausbaus des Marchegger Astes aufgelassen. Der ÖV-Knoten ist durch das Angebot der U2, mit Abfahrten alle 3 bis 5 Minuten in der Hauptverkehrszeit sowie dichten Takten selbst am Tagesrand und Wochenende, weiterhin sehr attraktiv. Mit der Eröffnung der Bahnstation ,,Aspern Nord" kann der dort vorgesehene Verkehrsknoten entwickelt werden.

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